Zuletzt aktualisiert: 8. Oktober 2020

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Lötfett hilft dir dabei deine gelöteten Metalle leitfähiger und somit auch oxidfreier zu halten. Kaufen kannst du sie weitgehend überall, allerdings gibt es einige Dinge du bei deiner Kaufentscheidung unbedingt beachten solltest, denn Lötfett ist nicht gleich Lötfett.

Mit unserem großen Lötfett Test 2020 wollen wir dir dabei helfen, das für dich beste Lötfett zu finden. Wir haben die verschiedenen Arten von Lötfett zum Hartlöten sowie zum Weichlöten miteinander verglichen und dir die jeweiligen Einsatzgebiete aufgelistet. Das soll dir die Kaufentscheidung so einfach wie möglich machen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Lötfette helfen dir dabei verschiedene Metalle beim Lötverfahren sauberer miteinander zu verbinden und sorgen für eine bessere Leitfähigkeit.
  • Grundsätzlich gibt es verschiedene Lötfette mit denen die verschiedensten Materialien bearbeitet werden können, wobei es ausgesprochen wichtig ist, welches Material du mit welchem Lötfett einschmierst.
  • Lötfett ist leicht zu bedienen, allerdings solltest du trotzdem beim Umgang damit stets vorsichtig sein, damit du weder dein Material noch dich selbst beschädigst oder verletzt.

Lötfett Test: Favoriten der Redaktion

Das beste Lötfett für Elektronik

Das Löten von Elektronik, Leiterplatten und Platinen, ist stets eine Herausforderung. Oft sind die zu lötenden Stellen extrem klein und schwer zu erreichen. Vor allem müssen sie von Oxiden bereinigt werden, was es in manchen Fällen fast unmöglich macht. Mit dem Lötfett von der “Felder-Löttechnik” wird deine Elektronik, durch das sich einfach zu verteilende Fett, vollständig von Oxiden bereinigt. Das sorgt nach Abschluss des Lötens für eine prima Leitfähigkeit der einzelnen Komponenten.

Wenn du kleine Computerchips und Platinen löten möchtest, solltest du dir jedenfalls das Lötfett von “Felder-Löttechnik” anschauen.

Das beste Flussmittel zum Hartlöten

Flussmittel zum Hartlöten zu finden, ist nicht wirklich einfach. Hier kommt es stark darauf an, dass es wirklich den versprochenen hohen Temperaturen, die beim Hartlöten erzeugt werden, standhält. Die Hartlötpaste von “Rothenberger”, eignet sich für Arbeitstemperaturen ab 600°C. Vor allem Gas- und Wasserinstallationen mit Kupferrohren werden damit bearbeitet. Aber auch Kupferlegierungen, Messing und Stahl.

Wenn du dich also nach einem Flussmittel zum Hartlöten umsiehst, bist du bei der Lötpaste von “Rothenberger” genau richtig.

Das beste Allround Lötfett zum Weichlöten

Lötfette zum Weichlöten gibt es eine Menge, aber auch hier musst du einiges wie: Temperatur, Lötzinn, zu lötendes Metall etc., beachten. Um da keine Wissenschaft daraus zu machen, stellen wir dir das Lötfett von “Stannol” vor. Dieses ist vor allem zum Löten von Blech, aber auch zum Verzinnen von Kupfer und Messing geeignet. Für sonstiges Weichlöten von Metallen, lässt sich dieses Lötfett ebenso gut verwenden.

Wenn du also nach dem Allrounder zum Weichlöten suchst, solltest du dir das Lötfett von “Stannol” zulegen.

Das beste Flussmittel mit geringster Korrosion

Wer oft mit Lötfett arbeitet weiß, dass immer nach dem Löten der wohl nervenaufreibendste Teil der Arbeit kommt – das Reinigen der Lötstelle. Das kann aber der Vergangenheit angehören und zwar mit der Flussmittel Paste von “MG-Chemicals”. Sie ist in einer handlichen und leicht zu bedienenden Spritze gefüllt, sodass einfaches Auftragen keine Probleme bereitet. Zudem sorgt sie für eine hervorragende Benetzung und hinterlässt im Nachhinein glänzende Lötstellen.

Wenn du keinerlei Rückstände auf deinen gelöteten Metallen haben möchtest und eine gute Qualität voraussetzt, sieh dir die Produkte von “MG-Chemicals” an.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Lötfett kaufst

Was ist Lötfett?

Um dir zu erklären, was Lötfett ist, müssen wir zunächst abklären, was ein Lot ist und was “etwas löten” genau bedeutet.

Lötfett-1

Löten von verschiedenen Metallen erhöht die elektrische Leitfähigkeit. Viele von uns haben das schon mal im Werkunterricht in der Schule machen dürfen.
(Bildquelle: pixabay.com / Bru-nO)

Ein Lot ist ein Mittel, welches Metalle durch das sogenannte “Löten” miteinander verbindet. Viele von euch haben das womöglich schon mal gemacht, oft wird das nämlich in der Schule im Werkunterricht beigebracht.

Das Lot ist eine Metalllegierung, meist wird Blei, Zinn und Zink verwendet. Hochpreisigere Varianten bestehen unter anderem sogar aus Kupfer und Silber. Beim Löten wird das Lot durch einen Lötkolben vorsichtig erhitzt bis es schmilzt und im Anschluss an das zu lötende Metall festgemacht.

Gelötet wird vor allem im elektrotechnischen Bereich, um eine gute elektrisch leitende Verbindung zwischen zwei Komponenten zu gewährleisten.

Kommen wir zum Lötfett: Lötfett ist eine Art Flussmittel fürs Löten. Es ist ein Stoff der während des Lötvorgangs hinzugefügt wird und für eine bessere Benetzung des Werkstücks über das Lot sorgt. Jetzt wird es chemischer: Es entfernt die Oxide, also die Sauerstoffverbindungen, an der Oberfläche des zu lötenden Metalls.

Des Weiteren entfernt es Verschmutzungen auf der zu lötenden Oberfläche. Das sorgt folglich für eine bessere Haftung des Lots am zu lötenden Material, was wiederum zur besseren Leitfähigkeit des Metalls beiträgt. Du benötigst also Lötfett immer dann, wenn du zwei Metalle mit einander verlöten willst. Es ist zwar kein absolutes Muss Lötfett zu verwenden, die Leitfähigkeit der Metalle leidet aber ohne darunter.

Wo kann ich Lötfett kaufen?

Lötfett kannst du in der Regel in jedem Baumarkt und in jedem Fachhandel kaufen. Dort triffst du meist auch auf eine Vielzahl an verschiedenen Arten von Lötfett. Beispiele für den Einzelhandel sind:

  • Bauhaus
  • Obi
  • Conrad
  • Toom
  • Zgonc
  • Hornbach u.Ä.

Aber auch Online, diverse Onlineshops sowie die E-Commerce Giganten wie Amazon und Ebay weisen eine beachtliche Summe an Lötfett in ihrem Sortiment auf. Hierzu musst du einfach auf Google in die Suchleiste den Begriff “Lötfett” eingeben und schon werden dir diverse Online-Anbieter vorgeschlagen.

Was kostet Lötfett?

Lötfett ist keine teure Angelegenheit, das heißt wenn du Löten möchtest, sollten dir die 5-10€ für Lötfett nicht zu schade sein.

Vergewissere dich ob du Weich- oder Hartlöten möchtest.

Sowohl Online als auch Offline herrschen die selben Preise, demnach macht es keinen Unterschied wo du tatsächlich deinen Kauf tätigst. Die Unterschiede innerhalb dieser Preisspanne rechtfertigen sich nur anhand ihrer Qualität und ihrem Hersteller.

Zu beachten gilt jedoch, dass du dich vor deinem Kauf genau informierst, für welchen Vorgang du Lötfett brauchst: “Weichlöten” oder “Hartlöten”.

Welche Alternativen gibt es zu Lötfett?

Eine tatsächliche Alternative zu Lötfett im engeren Sinne, die du im Haushalt finden kannst, gibt es nicht. Es gibt allerdings andere Produkte, die dieselbe Aufgabe erfüllen. Hier liegt es eher an deinen Präferenzen und steht in Verbindung damit, welche Materialien du bearbeiten möchtest. Zur Auswahl gibt es verschiedene Produkte:

  • Lötpaste
  • Flussmittelstift
  • Lötwasser
  • Kolophonium = die feste Variante

Preislich unterscheiden sich Lötpaste, Lötwasser und Kolophonium wenig zum Lötfett. Einzig Flussmittelstifte sind etwas teurer, da sie für eine bessere Benetzung der Metalle und stärkere Oxidbefreiung sorgen.

Entscheidung: Welche Arten von Lötfett gibt es und welche ist die richtige für dich?

Im Folgenden werden wir dir die jeweiligen Arten von Lötfett und dessen Alternativen vorstellen. Wie du bereits vorhin schon erfahren hast, gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten des Lötens – Hartlöten und Weichlöten.

Sowohl zum Weich- als auch zum Hartlöten gibt es verschiedene Arten von Lötfett, welche in Konzentration und Zusammensetzung den Schmelzpunkt des Lotes berücksichtigen.

Bevor wir die Unterschiede zwischen Hart- und Weichlöten näher erläutern, müssen wir uns in erster Linie die Typ-Kennzeichnungen auf den Verpackungen ansehen. Diese musst du kennen und verstehen, um zu wissen welches Lötfett das richtige für dich ist:

  • F-SH: Ein Flussmittel für Schwermetalle zum Hartlöten.
  • F-LH: Ein Flussmittel für Leichtmetalle zum Hartlöten.
  • F-SW: Ein Flussmittel für Schwermetalle zum Weichlöten.
  • F-LW: Ein Flussmittel für Leichtmetalle zum Weichlöten.

Wie wir aus der Tabelle Leicht erkennen können gibt es vier verschiedene Arten von Lötfetten, die alle unterschiedliche Lots löten und unter unterschiedlichen Temperaturen arbeiten. Darüberhinaus gibt es innerhalb dieser vier Gruppen wiederum Unterkategorisierungen wie “F SL 11” oder “F SL 23”. Diese geben die Metalle und deren exakte Wirktemperatur an, die du mit dem Lot unter Einsatz von Lötfett löten kannst.

Lötfett zum Hartlöten

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Hartlöten, ein Lötverfahren ist, welches mit hohen Wirktemperaturen von 450°C bis 1300°C arbeitet.Typische Werkstoffe zum Hartlöten sind:

  • Stahl
  • Kupfer
  • Messing
  • Silber

Des Weiteren ist Hartlöten korrosiv, das heißt es bleiben Rückstände am verlöteten Material zurück. Diese müssen nach jedem Lötvorgang sorgfältig entfernt werden. Bei den Schwermetallen gibt es vier verschiedene Kategorien welche auch dementsprechend gekennzeichnet sind:

Lötfett: Wirktemperatur: Inhaltsstoffe: Korrosionsverhalten:
F-SH 1 550°C – 800°C Borverbindungen, Fluoride, Chloride Korrosiv
F-SH 2 750°C – 1100°C Borverbindungen Korrosiv
F-SH 3 1000°C – 1250°C Borverbindungen, Phosphate, Silikate Nicht korrosiv
F-SH 4 600°C – 1000°C Fluoride, Chloride Korrosiv

Wir können erkennen, dass bei den Schwermetallen mit einer enorm hohen Temperatur gearbeitet wird. Bei den Leichtmetallen hingegen siehst du, dass mit leicht niedrigerer Temperatur gearbeitet wird:

Lötfett: Wirktemperatur: Inhaltsstoffe: Korrosionsverhalten:
F-LH 1 450°C – 600°C Chloride, Fluoride Korrosiv
F-LH 2 450°C – 600°C Fluoride Nicht Korrosiv

Auch bezüglich des Korrosionsverhaltens kannst du erkennen, dass manche Flussmittel, Rückstände hinterlassen und gereinigt gehören. Richte dich beim Kauf deines Lötfetts immer nach dem zu lötenden Metall, denn jedes Lötfett hat ein bestimmtes Temperaturintervall, in dem es wirken kann und soll.

Vorteile
  • Gut für hohe Wirktemperaturen
  • Sowohl für Leicht- als auch Schwermetalle gibt es Flussmittel
Nachteile
  • Hinterlassen häufig Korrosionen
  • Für niedrige Temperaturen nicht geeignet

Lötfett zum Weichlöten

Weichlöten hingegen ist ein Lötverfahren, welches mit verhältnismäßig niedrigen Wirktemperaturen von 140°C bis 450°C arbeitet. Typische Werkstoffe zum Weichlöten sind:

  • Kupferlegierungen, Zink, Edelstahl
  • Dachrinnen, Trinkwasseranlagen
  • Elektrotechnik & allgemein Elektronik
  • Leiterplatten und Platinen

Beim Löten mit einigen Lötfetten, kann es zu Korrosionen kommen, bei anderen weniger. Hier gibt es äußerst viele verschiedene Flussmittel, die zum Weichlöten verwendet werden können. Im Folgenden werden der Einfachheit nur die Klassen mit ihren jeweiligen Wirktemperaturen angegeben:

Lötfett: Wirktemperatur: Korrosionsverhalten:
F-SW 11 bis F-SW 13 Keine Angabe Stark korrosiv
F-SW 21 140°C – 450°C Bedingt korrosiv
F-SW 22 bis F-SW 25 200°C – 400°C Bedingt korrosiv
F-SW 26 bis F-SW 28 140°C – 450°C Nicht korrosiv

Du kannst gut erkennen, dass manche Flussmittel zum Weichlöten demnach Korrosionen hinterlassen und andere wenig bis keine. Es gilt dennoch immer auf Nummer Sicher zu gehen und das gelötete Material nach der Bearbeitung sorgfältig zu reinigen.

Unbereinigte Materialien greifen das gelötete Metall im Laufe der Zeit an und verätzen es, was folglich zu eingeschränkter Leitfähigkeit führen kann. Wie du ebenso sehen kannst, ist das Weichlöten nur mit Schwermetallen möglich, da sich Leichtmetalle schlicht und einfach nicht dafür einigen.

Vorteile
  • Gut für geringe Wirktemperaturen
  • Manche Flussmittel hinterlassen keine Rückstände
Nachteile
  • Nur für Schwermetalle gibt es Flussmittel
  • Für hohe Temperaturen nicht geeignet

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Lötfett vergleichen und bewerten

Material

Vor dem Kauf von Lötfett ist von größter Bedeutung abzuklären, welches Metall du mit welchem Lot verlöten möchtest. Das hat den Grund, dass es verschiedene Arten von Lots gibt, welche mit verschiedenen Temperaturen erhitzt und zum Schmelzen gebracht werden. Wie du bereits im vorherigen Kapitel feststellen konntest, gibt es eine Vielzahl an Flussmitteln, die verschiedenen Temperaturen standhalten.

Es spielt allerdings nicht nur die Temperatur eine Rolle, sondern auch das zu lötende Metall, denn letztendlich wird jenes mit dem Lötfett beschichtet. Hier wird es wieder ein wenig kompliziert:

Kläre vor dem Kauf immer deine Materialien ab!

Mikroskopisch betrachtet sind Metalle im Gegensatz zu anderen Flächen wie beispielsweise Holz relativ eben. Da sie aber keine absolut glatte Oberfläche haben, können sich die beim Lötvorgang unerwünschten Oxide in kleinen “Kratern” an der Oberfläche des Metalls festsetzen.

Manche Metalle haben eine glattere Oberfläche als andere, weswegen manche Flussmittel für rauere Flächen und manche für glattere Flächen hergestellt sind. Benutzt du nun beispielsweise ein Flussmittel für glatte Oberflächen an einer rauen Oberfläche, wird zwar ein Teil der Oxide eliminiert, ein Rest bleibt dennoch.

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Von Leiterplatten bis Dachrinnen gibt es eine Vielzahl an Dingen, die du verlöten kannst, achte beim Kauf von Lötfett immer darauf, dass es sich mit deinem Metall verträgt.
(Bildquelle: unsplash.com / Chris Ried)

Hart- oder weichlöten

Ein weiteres wichtiges Kaufkriterium für dich ist, ob du Hartlöten oder Weichlöten möchtest. Da wir es ohnehin im vorherigen Kapitel genauer beleuchtet haben, werden wir es hier nur überblicksmäßig anschneiden.

Wie du bereits weißt, weisen beide Vorgänge gewisse Unterschiede auf. Zum einen, die Löt-Temperatur und zum anderen das bereits besprochene Metall und Lot, welche miteinander verlötet werden sollen.

Wasser- oder fettlöslich

Ob das Lötfett wasser- oder fettlöslich ist, spielt zwar für den eigentlichen Vorgang keine bedeutende Rolle, allerdings stellt sich dir spätestens bei der Reinigung der verlöteten Stelle diese Frage. Demnach gilt auch hier stets “Vorsorge ist die beste Sorge”.

Lötfette sind wie der Name verrät ein Fett, demnach muss ein fettlösliches Lösungsmittel zugekauft werden, diese sind nicht teuer und entfernen rückstandslos. In der Praxis werden häufig Lösungsmittel mit dem Inhaltsstoff Isopropanol verwendet. Lötwasser und manche Lötstifte sind sogar mit warmem Wasser reinigbar.

Trend der letzten Jahre: Sogenannte “No Clean” Flussmittelstifte, die vor allem im Bereich der Elektronik zum Einsatz kommen. Sie müssen nach dem Einsatz nicht abgeputzt werden.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Lötfett

Wie benutze ich Lötfett?

  1. Vorbereitung: Du musst bevor du zum Löten beginnst, die notwendigen Dinge herrichten. Das sind primär Lötkolben, Lötzinn und Lötfett. Immer häufiger wird Lötfett bereits im Lötzinn eingearbeitet. Um aber auf Nummer sicher zu gehen, sollte man dennoch zu einem Flussmittel greifen.
  2. Lötfett auftragen: Die Stelle, die gelötet werden soll mit Flussmittel bestreichen und im Anschluss mit dem Lötkolben erwärmen (noch ohne Lötzinn). Das sorgt dafür, dass die Stelle oxidfrei wird.
  3. Löten: Dann den Lötzinn mit dem Lötkolben über dem zu lötenden Metall schmelzen lassen, sodass das Metall vom Lötzinn ummantelt wird.
  4. Lötstelle reinigen: Dann ist es auch schon fertig. Den Lötkolben vorsichtig auskühlen lassen und im Anschluss reinigen. Das gelötete Metall ebenfalls nach dem Löten reinigen.

Wie entferne ich Lötfett richtig?

Gelötete Stelle immer nach dem Löten reinigen!

Da Lötfette häufig chemisch umgewandelte Rückstände hinterlassen, sollte immer stets gereinigt werden, selbst wenn die bereits vorhin besprochenen “No Clean”-Flussmittel verwendet werden. Rückstände dämmen die Leitfähigkeit deiner gelöteten Metalle und können über einen längeren Zeitraum zu Fehlfunktionen in der Elektronik etc. führen.

Nach dem Löten sollte dafür immer ein Lösungsmittel für die Beseitigung von Rückständen verwendet werden. Am Gängigsten sind wie bereits erwähnt Lösungsmittel mit dem Inhaltsstoff Isopropanol.

How to clean: Beim Entfernen solltest du das Lösungsmittel über die gelötete Stelle gießen/sprühen, und dann mit einem Schwamm und Stahlwolle vorsichtig darüberwischen. Im Anschluss kurz trocknen lassen und fertig ist dein Lötvorgang.

Wie gefährlich ist Lötfett?

Lötfette klingen zwar harmlos, sind es aber nicht. Mit Flussmitteln allgemein ist nicht zu spaßen und du solltest immer sorgsam mit ihnen umgehen.

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Flussmittel bergen eine Menge Gefahren, bitte gehe immer sorgfältig damit um!
(Bildquelle: 123rf.com / Korona)

Vor allem sollten Flussmittel immer abseits von Kindern gelagert werden, da in manchen Flussmitteln äußerst giftige und ätzende Stoffe enthalten sind. Zwar entfaltet Lötfett seine volle Funktion bei seiner jeweiligen Wirktemperatur.

Aber auch bei Zimmertemperatur können sich giftige Gase bilden und zu gesundheitlichen Problemen führen. Daher immer darauf achten, dass das Lötfett und allgemein Flussmittel, vor und nach dem Gebrauch sicher und fest verschlossen sind.

Flussmittel immer dort lagern, wo Kinder nicht hinkommen können.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.wikihow.com/Use-Soldering-Flux

[2] https://citiblognews.com/2020/01/10/future-demands-of-soldering-flux-paste-market-with-top-key-players-like-senju-alpha-shengmao-tamura-henkel-kester-indium-inventecavantec/

[3] https://www.maschinenmarkt.international/correct-soldering-soldering-methods-and-differences-to-welding-a-855680/

Warum kannst du mir vertrauen?

Peter ist gelernter Maurer und hat viele Jahre in verschiedenen Betrieben gearbeitet. Er besitzt eine Hobby-Werkstatt zuhause und werkelt in seiner Freizeit an verschiedenen Do-it-yourself-Projekten. Er kennt sich bestens mit Inneneinrichtung und Werkzeugen aus.