Bohrständer
Zuletzt aktualisiert: 21. Januar 2021

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Bohrmaschinen gehören zur Grundausstattung eines jeden Heimwerkers dazu. Um die Arbeit mit Bohrmaschinen zu vereinfachen und die Präzision beim Bohren zu erhöhen, sind Bohrständer eine gute Unterstützung. Wenn du dir nicht sicher bist, welcher Bohrständer für dich und deine Bohrmaschine geeignet ist, dann bist du auf unserer Seite richtig.

Mit unserem Bohrständer Test 2021 wollen wir dir dabei helfen, den für dich besten Bohrständer zu finden. Wir haben die verschiedenen Arten von Bohrständern miteinander verglichen und dir die jeweiligen Vor- und Nachteile dazu aufgelistet. Das soll dir die Kaufentscheidung so einfach wie möglich machen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Bohrständer ermöglicht ein präzises und leichteres Arbeiten mit Heimwerkzeug  wie Handbohrmaschinen, Akkuschraubern und Multitools
  • Der Bohrständer ist eine günstigere Alternative zur Tisch- oder Säulenbohrmaschine. Der Bohrständer ist außerdem flexibel, universeller einsetzbar und vor allem stabil.
  • Zudem ist ein Bohrständer mit fast jeder Bohrmaschine kompatibel. Minibohrständer beispielsweise sind nur mit Fräsmotoren und Multitools kompatibel. Deshalb muss vor dem Kauf auf die unterschiedlichen Funktionen eines Bohrständers geachtet werden.

Bohrständer Vergleich: Bewertungen und Empfehlungen

Bohrständer gibt es zahlreich auf dem Markt. Doch nicht jeder Bohrständer überzeugt in seiner Qualität und Haltbarkeit. Wir haben dir im Folgenden die besten Bohrständer herausgesucht, um dich bei der Auswahl zu unterstützen.

Der beste Allrounder- Bohrständer

Dieser Bohrständer ist das Modell 5027000 von Wolfcraft und wiegt insgesamt 7,98 Kilogramm. Die 40 mm Rundsäule mit 340 mm langer Zahnleiste sorgt für eine präzise Bohrung ohne zu verdrehen. Die Grundplatte besteht aus Grauguss und Gummipuffer am Boden, für einen sicheren Stand. Wie alle gängigen Bohrständer verfügt auch dieser ein 43 mm großes Spannloch für Bohrmaschinen.

Den Bohrständer von Wolfcraft kann außerdem mit Handakkuschraubern genutzt werden. Dazu muss lediglich ein Zylinderansatz auf dem Aufnahmeloch befestigt werden.

Bewertung der Redaktion: Ein stabiles und ordentliches Gerät, bei dem das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Es ist vielseitig anwendbar und hat ein mittleres Gewicht, wodurch er stabil genug ist, um Flächen, Leisten und Rundmaterial zu bearbeiten.

Der beste Bohrständer mit Rundtisch

Dieser Bohrständer ist der Bohr- und Fräsständer BF1240 mit Rundtisch von Wabeco. Dieses Modell eignet sich hervorragend für die Bearbeitung von Holz, Metall und Kunststoff. Er ist flexibler in der Nutzung als ein stationärer Bohrständer.

Bei einem Gewicht von 17,9 Kg ist dieser Bohrständer mit Rundtisch kein Leichtgewicht und gerade deswegen ist er besonders stabil und robust. Das ist wichtig für besondere und schwerere Materialbearbeitung.

Bewertung der Redaktion: Ein vielseitiges und robustes Gerät, welches vielen Heimwerkern das Bohren und Fräsen leicht ermöglicht.

Der beste Bohrständer für Anfänger

Dieses Modell ist eine Dremel 220 Workstation mit einer Winkelverstellung in 15 Schritten und bei einem maximalen Winkel von 90°Grad verstellbar. Die maximale Arbeitshöhe beträgt bei dem Modell 50 mm. Dieser Bohrständer ist außerdem ein Leichtgewicht von 2,38 Kg und dennoch stabil.

Der Bohrständer ist ein stationärer Bohrständer, der ein einfach zu handhabendes Grundmodell ist. Die Grundplatte bietet eine große Arbeitsfläche von 160 x 170 mm. Eine integrierte Zubehöraufbewahrung ist ebenfalls dabei.

Bewertung der Redaktion: Die einfache Handhabung und der einfache Aufbau überzeugt. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt, solange keine schweren und dicken Materialien bearbeitet werden müssen. Für einfache Bohrungen ist dieses Modell eine gute Entscheidung.

Der beste mobile Bohrständer mit Winkeleinstellung

Das Modell 778400 ist ein mobiler Bohrständer mit Winkeleinstellung von KWB und wiegt leichte 1 Kg. Das leichte Gewicht macht unter anderem das Aluminium aus, woraus er besteht. Er ist stabil genug für einfache und winklige Bohrungen. Die Winkeleinstellung kann bei diesem Modell um 15 Stufen verstellt werden.

Winkelbohrungen sind bei diesem mobilen Bohrständer bis 60 Grad möglich. Außerdem sind senkrechte und waagerechte Bohrungen möglich.

Bewertung der Redaktion: Dieser mobile Bohrständer ist eine preiswerte Unterstützung zum Freihandbohren. Mit diesem Bohrständer bleibt die Bohrmaschine senkrecht zum Bohrloch.

Der beste Bohr- und Fräsständer

Dieser stabile Bohrständer ist das Modell BF1240 vertikal/horizontal von Wabeco und sticht mit einer massiven Stahlsäule heraus. Die Grundplatte besteht aus Grauguss und bietet eine große Fläche von 300 x 180 mm. Der Bohrständer ist mit einem Gewicht von 14,1 Kg nicht der schwerste unter den Bohr- und Fräsständern und trotzdem ist dieser sehr robust und bietet Stabilität beim Bohren.

Auch dieser Bohr- und Fräsständer besitzt eine zweite Zustellachse, die y-Achse, für vertikale und horizontale Bohr- und Fräsarbeiten. Außerdem wird er mit einem Maschinenschraubstock geliefert.

Bewertung der Redaktion: Der Bohrständer ist in der Materialbearbeitung sehr präzise und dazu auch sehr stabil. Er ist zudem perfekt zum Fräsen geeignet und der mitgelieferte Maschinenschraubstock rundet das Gesamtpaket ab.

Der beste Überkopf Bohrständer

Dieser mobile Bohrständer ist der Wolfcraft Tecmobil Bohrständer 4522000. Er wiegt 1,42 Kg. Er ist flexibel einsetzbar zum Überkopfbohren an Decken und auch in Schrägen. Er verfügt nämlich über eine schwenkbare 2-Säulenführung und kann zudem stationär eingesetzt werden, da dieses Modell an jeder Ecke des Fußes Löcher besitzt, worüber der mobile Bohrständer an einer Grundplatte befestigt werden kann.

Für ein staubfreies Arbeiten verfügt dieses Modell über einen Anschluss für Staubabsaugung. So ist es besonders einfach für Bohrungen, die über Kopf stattfinden müssen.

Bewertung der Redaktion: Ein günstiges und ideales Gerät für leichte Bohrungen in Schrägen und Überkopf. Ein sachter Umgang mit diesem mobilen Bohrständer wird dir einen nützlichen Begleiter schenken und somit lange Freude am Bohren.

Bohrständer: Kauf- und Bewertungskriterien

Nachfolgend werden wir dir zeigen, anhand welcher Aspekte du dich zwischen der Vielzahl an möglichen Bohrständern entscheiden kannst. Die Kriterien, mit deren Hilfe du Bohrständer miteinander vergleichen kannst, umfassen:

In den kommenden Absätzen erklären wir dir, worauf es bei den einzelnen Kriterien ankommt.

Ausladung

Die Ausladung ist der Abstand von der Führungssäule bis zur Mitte des Bohrfutters. Wenn du größere Platten bearbeiten möchtest und die Bohrungen einen größeren Abstand zum Rand der Platten haben sollen, brauchst du eine größere Ausladung.

Ist die Größe der Ausladung auf den zu beachtenden Abstand des Werkstücks angepasst, entstehen beim Bohren keine Probleme.

Kompatibilität

Egal welche Art des Bohrständers du auswählen möchtest, ob mobil, stationär oder auch mini, es sollte mit deiner Bohrmaschine oder deinem Multitool kompatibel sein. Deshalb ist die Kompatibilität am wichtigsten und nicht außer Acht zu lassen.

Nicht jeder Bohrständer ist mit deiner Bohrmaschine oder deinem Multitool kompatibel.

Denn nicht jeder Bohrständer ist mit deiner Bohrmaschine kompatibel. Bei der Auswahl kann es sein, dass du insbesondere auf die Marke achten musst. Manche Bohrständer und Bohrmaschinen passen nur von einer Marke, von der beide Geräte hergestellt sind.

Abgesehen davon kannst du beispielsweise eine große Bohrmaschine nicht mit einem Minibohrständer nutzen. Die Größe und Art deiner Bohrmaschine ist entscheidend, mit welchem Typ Bohrständer diese kompatibel ist.

Arbeitshöhe

Die Arbeitshöhe ist ebenfalls ein Kriterium in der Wahl eines Bohrständers. Allgemein können Bohrständer beliebiger Höhe verstellt werden, wodurch eine präzisere Arbeitsweise ermöglicht wird. Die Arbeitshöhe kann anhand der Säulenhöhe bestimmt werden.

Verstellst du die Arbeitshöhe, so musst du bedenken, Platz für den Bohrer und das Werkstück zu lassen. Denn die Arbeitshöhe verringert sich durch die Länge des Bohrers und des Bohrfutters.

Hubhöhe

Möchtest du dickere Werkstücke oder Materialien zügig durchbohren, solltest du vor dem Kauf auf die Hubhöhe achten. Dieser gibt an wie tief du bohren kannst, ohne die Aufnahme für die Bohrmaschine zwischendurch verstellen zu müssen.

Material

Das Material ist entscheidend für die Stabilität des Bohrständers und der Langlebigkeit. Dabei muss darauf geachtet werden, dass ein Bohrständer möglichst komplett aus Metall besteht, damit die gewünschte Qualität gegeben ist. Eine gute Verarbeitungsqualität ist außerdem wichtig, um eine höhere Genauigkeit beim Bohren zu erreichen.

Dabei solltest du auch achten, dass die Grundplatte vor allem aus Gusseisen besteht. Damit erhält das Gerät eine extra Stabilität und wird lange Zeit dein Begleiter sein können.

Grundplatte

Schaue dir vor dem Kauf eines Bohrständers die Grundplatte ganz genau an. Diese sollte groß genug sein, um einen stabilen Halt zu haben, da sie das gesamte Gewicht tragen muss.

Eine große Grundplatte bietet einen stabilen Halt.

Eine große Auflagefläche ist außerdem für die Bearbeitung des Werkstücks sinnvoll, aber auch um einen Schraubstock sicher an der Grundplatte befestigen zu können.

Es sollten sich zusätzlich an jeder Ecke der Grundplatte Bohrungen befinden, damit du den Bohrständer an die Werkbank befestigen kannst.

Zubehör

Das so ziemlich einzige Zubehör, das es für Bohrständer gibt, ist der Maschinenschraubstock. Dieser kommt vor allem beim stationären Bohrständer und beim Minibohrständer zum Einsatz, wenn kleine Werkstücke bearbeitet werden sollen. Der Schraubstock ist nämlich für eine saubere Arbeit mit kleinen Werkstücken essentiell.

Doch nicht jeder Bohrständer wird immer mit einem Schraubstock zusammen verkauft. Falls kein Schraubstock in der Lieferung deines Wunschmodells dabei ist, kaufe dir einen Passenden direkt dazu.

Bohrständer: Häufig gestellte Fragen und Antworten

Im Folgenden wollen wir dir die wichtigsten Fragen zum Thema Bohrständer beantworten. Wir haben die Fragen für dich herausgesucht und beantworten sie in Kürze. Nachdem du den Ratgeber durchgelesen hast, wirst du alle essentiellen Hintergründe über Bohrständer kennen.

Was ist ein Bohrständer?

Ein Bohrständer ist eine nützliche Halterung für Handbohrmaschinen, Akkuschraubmaschinen und andere Werktools. Es ist zudem eine gute und flexible Alternative zur Tischbohrmaschine.

Ein Bohrständer besteht aus einer Grundplatte, auf der eine Führungssäule befestigt ist, sowie eine Halterung für die Bohrmaschine. Es ist nicht fest verankert wie eine Tischbohrmaschine. Eine Bohrmaschine mit einem Bohrständer zusammen, ermöglicht präzises und leichteres Arbeiten.

Bei wenig Platz ist ein mobiler Bohrständer außerdem schnell verstaut. Selbst stationäre Bohrständer nehmen zudem nicht so viel Platz ein wie Tischbohrmaschinen.

Welche Arten von Bohrständern gibt es?

Wenn du dir einen Bohrständer zulegen möchtest, gibt es vier Alternativen, zwischen denen du dich entscheiden kannst: Mobile Bohrständer, Stationäre Bohrständer, Bohr- und Fräsständer und Minibohrständer. Wir haben dir die wichtigsten Vor- und Nachteile die vier Arten nachfolgend zusammengestellt:

Art Vorteile Nachteile
Mobile Bohrständer vereinfacht das Freihandbohren, schnell verstaubar, handlich und leichtes Gewicht Präzise Führung ist schwer, nicht optimal für Metallbearbeitung
Stationäre Bohrständer stabil, präzise Führung, Grundplatte mit Schraubstock kompatibel benötigt Platz, ist relativ schwer
Bohr- und Fräsständer flexiblere Anwendung, schwenkbare Aufnahme um 360 Grad, vertikales- und horizontales Bohren/-Fräsen möglich, gleichzeitige Anwendung eines Fräsmotor zusätzlich zur Bohrmaschine möglich kompliziertere Bedienung, wesentlich teurer, schwerer als Stationäre Bohrständer
Minibohrständer präzises Bohren bei Material mit weniger Dichte, für Modellbau geeignet, mit Multitools und Fräsmotoren kompatibel nicht mit großen Bohrmaschinen kompatibel, vergleichsweise teuer

Ein Minibohrständer gehört im Prinzip zu den stationären Bohrständern. Es ist jedoch kleiner und ein wenig anders zu bedienen. Es kann eine gute Ergänzung zu einem anderen Bohrständer sein, der mit größeren Bohrmaschinen kompatibel ist. Gerade wenn du nur eine alternative Lösung zum Fräsen suchst und bereits einen stationären Bohrständer besitzt, kann ein zusätzlicher Minibohrständer von Vorteil sein. Jedoch ist dieser vergleichsweise teuer im Gegensatz zu einem Bohr- und Fräsständer.

Besitzt du allerdings weder einen Bohrständer noch eine Tischbohrmaschine, dann macht es Sinn dir einen Bohr- und Fräsständer zu zulegen. Dieser ist je nach Modell am stabilsten und generell flexibel anwendbar, da er über eine zusätzliche y-Achse verfügt. Legst du insbesondere Wert auf den Preis und die Qualität, bist du mit solch einem Modell bestens ausgestattet.

Eine Bohrmaschine mit einem Werkzeugkoffer mit Schrauben und Werkzeugen. (Bildquellen: Anete Lusina/pexels)

Wenn du nach einem stationären Bohrständer suchst, schaue dir die Modelle an, die wir auf unserer Seite vorstellen. Mit solch einem Bohrständer bist du flexibel ausgestattet und kannst dir das Heimwerken leichter gestalten.

Ein mobiler Bohrständer ist ebenfalls eine gute Ergänzung zu einem bereits vorhandenen Bohrständer oder einer Tischbohrmaschine. Mit solch einem Gerät kannst du schnell kleine und leichte Arbeiten verrichten, ohne Einstellungen oder Werkzeuge verstellen zu müssen.

Was kostet ein Bohrständer?

Zwischen den verschiedenen Bohrständern gibt es eine große Preisspanne. Je nach Material, Modell und Funktion ist der Kostenpunkt unterschiedlich. Die Spanne kann von circa 20 bis 400 Euro reichen.

Typ Preisspanne
Mobile Bohrständer 20 bis 40 Euro
Stationäre Bohrständer 25 bis 100 Euro
Bohr- und Fräsständer 100 bis 400 Euro
Minibohrständer 20 bis 100 Euro

Am günstigsten ist ein mobiler Bohrständer. Diese gibt es bereits ab einem Preis von 20 bis ungefähr 40 Euro zu kaufen. Der Preis zeigt, dass ein mobiler Bohrständer lediglich eine Unterstützung ist und kein schwerer, robuster Bohr- und Fräsständer beispielsweise. Deshalb sollten diese Geräte sachte behandelt werden.

Stationäre Bohrständer sind die Allrounder unter den Bohrständern. Diese stabilen Bohrständer gibt es bereits ab 25 Euro bis ungefähr 100 Euro. Sie sind somit für Anfänger sowie fortgeschrittene Heimwerker geeignet.

Bohr- und Fräsständer sind unter den Bohrständern die teuersten Exemplare. Diese können bis zu 400 Euro kosten, sind aber flexibler, robuster und je nach Modell besser verarbeitet.

Minibohrständer kosten genau so viel wie mobile Bohrständer und je nach Modell so viel wie stationäre Bohrständer. Deshalb ist das Preis-Leistungsverhältnis recht teuer, da ein Minibohrständer nur für Multitools oder Fräsmotoren genutzt werden kann.

Wo kann ich einen Bohrständer kaufen?

Zahlreiche Anbieter von Baumärkten bieten verschiedenste Modelle von Bohrständern an, die du vor Ort in den Geschäften erwerben kannst. Daneben kannst du Bohrständer bei Online Anbietern bestellen. Einige Anbieter findest du im Folgenden Absatz aufgelistet.

  • Obi.de
  • Toom.de
  • Hornbach.de
  • Amazon.de
  • Ebay.de
  • Real.de
  • Conrad.de

Alle Bohrständer, die wir dir auf unserer Seite vorstellen, sind mit einem Link zu mindestens einem dieser Shops versehen. Wenn du einen Bohrständer gefunden hast, der dir gefällt, kannst du gleich zuschlagen.

Welche Alternativen gibt es zu einem Bohrständer?

Zu den verschiedenen Bohrständern für handelsübliche Bohrmaschinen und Werktools gibt es eine Alternative, mit der man zu Hause werkeln kann. Im folgenden Abschnitt werden wir dir eine kurze Übersicht über die Alternative zu Bohrständern geben.

Alternative Beschreibung
Tischbohrmaschine Eine Tischbohrmaschine ist deutlich stabiler und präziser. Sie leistet zuverlässigere Arbeit. Dafür ist sie wesentlich teurer und nicht mobil einsetzbar. Sie benötigt einen festen Platz. Dafür ist dieses Gerät für schwerere Metallbearbeitungen und dicke Holzbearbeitungen geeignet. Sowohl als auch kann es gut zum Fräsen genutzt werden.
Säulenbohrmaschine Eine Säulenbohrmaschine wird auf einen Tisch montiert und ist kleiner als eine Tischbohrmaschine, wodurch sie weniger wiegt und weniger Platz benötigt. Für die Säulenbohrmaschine eignen sich kleinere bis mittel große Werkstücke, was für den Heimwerker ausreicht.

Die Vorteile einer Tischbohrmaschine und einer Säulenbohrmaschine sind nicht außer Acht zu lassen.

Eine Tischbohrmaschine, die auf einer Werkbank steht. Daneben liegen weitere Werkzeuge.
(Bildquellen: Lisa Fotios/pexels)

Allerdings ist ein Bohrständer ein guter, flexibler Begleiter für Hobby-Heimwerker, der mit fast jeder Bohrmaschine kompatibel ist. Daher kann ein Bohrständer universell eingesetzt werden, wodurch sich eine Investition durchaus lohnt.

Wo kann ich einen Bohrständer leihen?

Ausgeliehen werden, können die handelsüblichen Bohrständer für das Heimwerken nicht. Welche Modelle jedoch ausgeliehen werden können, sind größere Bohrständer speziell für die Kernlochbohrung. Solche Geräte können bei verschiedenen Werkzeugherstellern- und Shops ausgeliehen werden.

Wie wird ein Bohrständer justiert?

Die Bohrmaschine wird in die Halterung gespannt. Dabei kann die Höhe beliebig eingestellt werden. Der Bohrständer lässt sich dabei punktgenau einstellen.

  • Mobiler Bohrständer: Zuerst stellst du den Tiefenstopp für eine bestimmte Bohrtiefe ein. Nun spannst du den Bohrer ein. Den Bohrschlitten senkst du mit dem Hebel, bis die Bohrspitze auf dem Werkstück anliegt. Dann kannst du schon anfangen zu bohren. Zum Schräg bohren ist es ungefähr das Gleiche. Du musst lediglich den Winkel einstellen, dann die Bohrtiefe festlegen und den Tiefenstopp einstellen.
  • Stationärer Bohrständer: Bei einem stationären Bohrständer mit einer Grundplatte und Führungssäule wird der Bohrschlitten mittels eines Schlüssels eingestellt. Nur so lässt sich der Hebel betätigen und kann den Bohrschlitten senken. Du stellst nun die Bohrtiefe ein. Ein Fingerbreit muss die Bohrspitze über dem Werkstück stehen. Dann senkst du den Bohrschlitten langsam mit dem Hebel, bis die Bohrspitze auf dem Werkstück aufliegt. Dann kannst du anfangen zu bohren.

Fazit

Sich einen Bohrständer zuzulegen, ergibt definitiv Sinn, wenn du öfter eine Handbohrmaschine, Akkuschrauber oder auch Multitools benutzt. Verwendest du öfter eine Bohrmaschine, kannst du darüber nachdenken, dir einen Standbohrständer oder auch einen Bohr- und Fräsständer zuzulegen. Möchtest du schnell ein paar Bohrungen durchführen, die beispielsweise über Kopf und in Schrägen stattfinden müssen, so ist ein mobiler Bohrständer eine gute Unterstützung. Mit einem Standbohrständer kommst du jedoch in einen angenehmeren Genuss des Werkelns.

Im Gegensatz zu einer Tischbohrmaschine oder einer Säulenbohrmaschine kannst du mit einem Bohrständer flexiblere Arbeiten vollziehen. Und auch als Anfänger ist ein Bohrständer sinnvoll, um einfacher und präziser bohren zu können. Egal für welchen Bohrständer du dich entscheidest, ein sachter Umgang wird dir lange Freude bereiten. Stabile und gut funktionierende Bohrständer gibt es bereits für einen kleinen Preis. Ist dir jedoch die Verarbeitung und das Gewicht als Kriterium für Stabilität wichtiger, wirst du wohl tiefer in den Geldbeutel greifen müssen.

Bildquelle: Malkov/ 123rf.com

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